Start Stadtumbau Gemeinschaftswerk Links Impressum

 
Was ist Gemeinschaftswerk
 
 

Aktivitäten

 

 

 

30.08.2003
Workshop am 30.08.2003, 10.00 - 12.00 Uhr im Rahmen Ausstellung der Kreishandwerkerschaft "Bauen, Wohnen, Freizeit" im Katharinenstift

Ziel der Veranstaltung

Der Workshop am 30.08.2003, zu dem insbesondere Grundstücks- und Wohnungseigentümer, Immobilienmakler, Stadtplaner, Architekten und Ingenieurbüros eingeladen waren, diente dem Austausch von Erfahrungen und der Konstituierung des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau.
 






 

Ergebnisse des Workshops

Die (Alt)stadt ist besser als ihr Ruf!

Bautätigkeit und Interessenlage

Es ist ein wachsendes Interesse an der Altstadt als Wohnstandort festzustellen. Dies zeigt sich an der seit 1999 zunehmenden Realisierung von Einfamilienhäusern; an beispielhaften Erfahrungen von Bauherren, die in der Altstadt gebaut haben sowie an den Ergebnissen einer Umfrage der Stadt zum Thema "Wohnen in der Lutherstadt Eisleben".

Wohnqualität und städtisches Leben

Entgegen ihrem bisherigen Ruf bietet die Altstadt eine besondere Wohnqualität. Sie verbindet in bestimmten Lagen "dörfliche" Ruhe und Grün mit bekanntem Umfeld und kurzen Wegen zu Schule, Arbeit, gesundheitlicher Versorgung, Einzelhandelseinrichtungen, etc..

Die Funktion des Altstadtkerns als Einkaufs- und Erlebnisbereich hingegen sollte ausgebaut und verbessert werden. Hierbei kann die Entwicklung des "Lutherwegs" als Verbindung zwischen den wichtigsten Lutherstätten zum touristischen Leitpfad durch die Eisleber Altstadt ein Anknüpfungspunkt sein.

Abschied von geschlossenen Strukturen

Mit dem Stadtumbau in der Altstadt wird unter der Prämisse der Schrumpfung die Perforierung der historischen Stadtstruktur akzeptiert und daraus eine Strategie entwickelt. Dies soll jedoch nur in gewissen Bereichen geschehen. Andere hingegen, wie der Markt oder die Bebauung entlang des "Lutherweges" sind zu schützen und zu erhalten. Bei   dieser Problematik steht die Frage nach Maß und Umfang der Perforation und wie die Auflockerung der Strukturen im Rahmen der geltenden Satzung geregelt werden kann. Dieses Thema soll vertieft werden.

Adresse, Lagen und Projekte entwickeln

Der Stadtumbau macht einen neuen Umgang mit den Strukturen, Freiflächen und Haustypen notwendig. Konkrete Projektideen und -vorschläge können die Akzeptanz für den Stadtumbau und die damit zusammenhängenden neuen Vorstellungen und Leitbilder fördern. Dabei können sich Wohnlagen qualifizieren und neue Adressen entstehen. Das gelungene Beispiel wird dabei wichtiger als eine starre Planung.

 

 






Links
Protokoll des Workshops (pdf 610 kB)

zurück zur Zeitleiste