Der Konzeptionelle Stadtumbauplan Altstadt mit integrierter Denkmalpflege
wurde vom Stadtrat der Lutherstadt Eisleben in seiner Sitzung am 30.10.2007
beschlossen. Er dient als Grundlage für die Durchführung von Stadtumbaumaßnahmen
im Stadtumbaugebiet Altstadt
Bauminister Dr. Karl-Heinz Daehre, Bürgermeisterin Jutta Fischer, Stiftungsdirektor
Luthergedenkstätten Dr. Stefan Rhein und IBA-Geschäftsführer Prof.
Dr. Omar Akbar eröffneten gemeinsam den zweiten Luthergwegspaziergang unter
dem Motto „Mit Luther gehen – von Eisleben in die Welt“. Gut
450 Teilnehmer waren gekommen, um sich über den Entwicklungsstand des Lutherweges
zu informieren und mit den "Showfenstern" in der Lutherstraße
und der "Wortbank"
an der Andreaskirche die ersten realisierten Stationen in Augenschein zu nehmen.
21.08.2007
Wettbewerbsdurchführung und Ergebnis des künstlerischen
Gestaltungswettbewerbs „Lutherweg
Eisleben – Gestaltung von 3 Orten “
Im Juni 2007 hat die Lutherstadt Eisleben in Kooperation
mit dem IBA-Büro GbR einen Wettbewerb zur Gestaltung von
drei Orten auf dem Lutherweg ausgelobt. 48 Künstler und Gestalter
aus dem In- und Ausland sind dem Aufruf gefolgt und haben
sich nach einem gemeinsamen Kolloquium am 09.07.2007 in Lutherstadt
Eisleben mit ihren Entwürfen am Wettbewerb beteiligt.
Am
21.08.2007 tagte eine unabhängige Jury, um über die eingereichten
Beiträge zu befinden. Sie empfahl 3 Arbeiten zur
Umsetzung.
22.03.2007
6. Aktion des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau
Vorstellung des "Konzeptionellen Stadtumbauplanes Altstadt mit integrierter
Denkmalpflege"
Der Konzeptionelle
Stadtumbauplan war 2006 im Auftrag der Lutherstadt Eisleben durch das Büro
für urbane Projekte erarbeitet worden. Er legt Leitbilder
und Prinzipien zum Stadtumbau in der Altstadt fest und geht dabei
besonders auf die Aspekte der Denkmalpflege ein. Auf Beschluss des Stadtrates
wurde der Plan im März/April 2007 öffentlich ausgelegt. Im
Rahmen der Auslegung fand die Information der Bürger als 6. Aktion
des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau statt.
09.03.2007
Eröffnung des Luthergeburtshausensembles
Am 9. März 2007 wurde das Luthergeburtshausensemble
in Anwesenheit des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt,
Prof. Jan-Hendrik Olbertz feierlich eröffnet. Damit
wurde in der Lutherstadt Eisleben das zweite IBA-Projekt "Adresse
Weltkulturerbe" fertig gestellt.
Im sanierten Geburtshaus, einem neuen Ausstellungsgebäude
und der Lutherarmenschule präsentiert die Stiftung
Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt auf
einer vergrößerten Fläche von 700 statt
bisher 500 qm ihre neu konzipierte Dauerausstellung "Von
daher bin ich – Martin Luther und Eisleben".
Zum Ensemble gehört außerdem der Neubau eines
Besucherzentrum jenseits der Seminarstraße als Anlaufstelle
für Touristen.
Die IBA
Stadtumbau 2010 hatte
am 31.8.2006 zu einem öffentlichen Spaziergang
durch die Altstadt eingeladen, um Ideen für den "Lutherweg
Eisleben" zu präsentieren, die während
des Konzeptworkshops im
Juni entwickelt wurden. Unter der Leitung eines "Spaziergangsforschers" wurden
verschiedene Stationen eines touristischen Weges vorgestellt,
die "auf den Spuren Martin Luthers" das Geburts-
und das Sterbehaus des Reformators verbinden und dabei
Auskunft über dessen Wirken und Schaffen geben.
Durch die Inszenierung von Gebäuden
und Plätzen mit Lutherbezug sowie gestalterische
Interventionen in den Stadtraum in Form von,
Wandbildern, Dioramen, Leuchtinstallationen oder Freiraumgestaltungen
soll ein touristischer Höhepunkt geschaffen und
zugleich eine Aufwertung des vielerorts beeinträchtigten
Stadtbildes erreicht werden. Im Anschluss an den Spaziergang
konnten die rund 300 Besucher, unter ihnen auch der Kultusminister
des Landes Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Olbertz,
die Gestaltungsvorschläge an der Andreaskirche
bei Speis und Trank gemeinsam zu diskutieren.
21./22.Juni
2006
5. Aktion des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau
Konzeptworkshop für drei neue IBA-Projekte
Am 21. und 22. Juni 2006 fand im Rathaus der Lutherstadt
Eisleben als 5. Aktion des Gemeinschaftswerkes LUTHERSTADTumbau
ein Workshop zu drei neuen Projekten statt. Der Workshop war
Teil des "Konzeptionellen Stadtumbauplanes Altstadt
mit integrierter Denkmalpflege", der 2006 in enger
Abstimmung mit der Denkmalpflege für die Stadt erarbeitet
wurde. In den drei Arbeitsgruppen waren neben der Verwaltung,
externen Planern und Architekten, der IBA sowie betroffenen
Eigentümern vor allem auch die zuständigen
Denkmalpflegebehörden vertreten. Gemeinsam wurden
Lösungen für städtebauliche Problembereiche
in der Sangerhäuser Straße und Petristraße
sowie Ideen für einen touristischen Lutherweg durch
die Innenstadt gesucht.
Eine Broschüre mit den Ergebnissen des Workshops
kann hier herunter-geladen
werden (PDF, 2 MB).
13.09.2005
Aufstellung der 3. Roten Tür an der neugestalteten Freifläche Stadtgraben/Rammtorstraße
Der Besuch der Evaluierungskommission der IBA am 13.09.2005 wurde zum
Anlass genommen, die 3. Rote Tür im Altstadtgebiet am IBA-Projekt
Nahtstelle Stadtgraben aufzustellen.
13.06.2005
4. Aktion des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau "Adresse Tourismus"
Workshop
der Lutherstadt Eisleben in Kooperation mit dem IBA-Büro im Rahmen
des IBA-Projektes "Adresse Weltkulturerbe". Ziel: Verständigung
unter den maßgeblichen Tourismusträgern in Stadt und Umland zu Fragen
einer besseren touristischen Profilierung der Stadt und Region.
Mit der Eröffnung der Freifläche Lutherstraße/Badergasse
konnte das erste in Lutherstadt Eisleben realisierte Stadtumbauprojekt
in einem 1. Bauab- schnitt übergeben
werden. Ein zweiter Teilabschnitt wird gegenwärtig
in unmittelbarer Nähe fertig gestellt.
Die 2. Rote Tür wurde bereits kurz nach ihrer Aufstellung
geöffnet. Am Luthergeburtshaus signalisierte sie den
Baubeginn für das IBA-Stadtumbau-projekt “Adresse
Weltkulturerbe – Luthergeburtshausensemble 2006”.
Der 1. Spatenstich zur Sanierung und Erweiterung des Luthergeburtshausensem-bles
wurde unter Mitwirkung des Kultusministers des Landes Sachsen-Anhalt,
Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, feierlich vollzogen und
genoss ein reges öffentliches
Interesse.
Die Rote Tür steht im LUTHERSTADTumbau als Symbol
für Veränderung. Wo die Rote Tür angebracht
wird, ist Platz für Neues. Die Aufstellung der
1.
Roten Tür am IBA-Pilotprojekt Lutherstraße/Badergasse
weist im Sinne der in Lutherstadt Eisleben verfolgten Stadtumbaustrategie
darauf hin, dass hier ein Grundstück für eine
bauliche Nutzung zur Verfügung steht. Die zwischenzeitliche
Gestaltung einer Freifläche stellt zunächst eine
wichtige Stadtreparatur dar, ist jedoch längerfristig
als Interim zu verstehen.
21.09.2004
Die Aktivitäten und bisherigen Ergebnisse zu den IBA-Projekten wurden
in einer 3. Aktion des Gemeinschaftswerkes LUTHERSTADTumbau vorgestellt
und diskutiert.
Nach der Auswertung der Lösungsvorschläge von acht Architekturbüros
zur Sanierung und Erweiterung des Luthergeburtshauses werden
Jörg Springer Architekten aus Berlin mit der Bauaufgabe
beauftragt.
2003
Film "Hausgechichten in der Altstadt"
Eigentümer berichten über ihre Erfahrungen beim Neu- und Umbau in der
Altstadt der Lutherstadt Eisleben. mehr,
Film ansehen...
20./21.11. 2003
Ideen- und Entwurfsworkshop “Die Altstadt ist besser als ihr Ruf” mehr...
August/September 2003
Einwohnerbefragung in Verbindung mit drei Fallstudien im Bereich des Stadtumbaugebietes Altstadt
mehr...
30.08.2003
Workshop im Rahmen der Bauausstellung der Kreishandwerkerschaft.
Konstituierung des Gemeinschaftswerks LUTHERSTADTumbau mehr...